Mitglieder-Info

Datum: 20.11.2021

Der diesjährig geplante Weihnachtsmarkt wurde aufgrund der aktuellen Situation von der Gemeide Ditzingen abgesagt.

 

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Vereinsmeisterschaft Motorflug 2021

25.09. - 26.09

Flugprogramm

Leitfaden zu den Vereinsmeisterschaften – Motor-Kunstflug

 

Unser Programm entspricht im Wesentlichen dem Veranstaltungsprogramm:

 

„Motorkunstflug im DMFV“    Hobbyklasse

 

Es handelt sich hierbei um ein „Zentral-Flugfiguren-Programm“

 

Abweichend vom DMFV-Programm zählt bei uns die:

Start- und Landesequenz zur Wertung.

 

Hier folgen noch interessante Hinweise zum Kunstflugprogramm, auszugsweise aus dem DMFV-Leitfaden.

 

Figurenbeschreibungen

Alle Flugfiguren beginnen und enden im waagerechten Geradeausflug. Die mittleren  Flugfiguren (Zentralfiguren) beginnen und enden mit dem gleichen Flug Kurs, während die Wendefiguren mit einem Flug Kurs 180° entgegen dem Einflug enden.

Flughöhenkorrekturen zur Positionierung sind nur in den Wendeflugfiguren gestattet.

Bei allen Flugfiguren mit mehr  als einem Looping oder Teilloopings,  haben diese den gleichen Durchmesser und wenn sie aufeinander folgen, die gleiche Platzierung.

Alle Flugfiguren mit Rollen, Teilen von Rollen oder Gerissenen-Rollen haben gleich lange Ein- und Ausflüge, wenn nicht anders angegeben. Gleichermaßen haben alle Flugfiguren mit mehr  als einer Rolle die gleiche Rollgeschwindigkeit, wenn bei Rollenkombinationen nicht anders gefordert (z.B. Langsame Rolle mit 4-Punkt-Rolle kombiniert).

Alle Flugfiguren  werden nach der geflogenen Geometrie, also dem Flugweg des Flugmodells beurteilt. Die "Je ein Punkt für 15°-Regel" Grundregel gibt eine allgemeine Anleitung für die geringere Bewertung bei Abweichungen von der festgelegten Geometrie einer Flugfigur.

Die Bewertung  erfolgt in 0,5 Punkte-Schritten. Das heißt, für jede Abweichung bis 7,5° sollen 0,5 Punkteabgezogen werden. WeitereDetails finden Sie im Leitfaden der Kunstflugbewertung ab Seite 21. Bei einigen der folgenden Figurendarstellungen wird zur besseren Darstellbarkeit teilweise ein Höhenversatz zwischen Ein- und Ausflug gezeichnet. Im realen Flug liegen Ein- und Ausflug idealerweise auf derselben Ebene.

 

Hobbyklasse

Das Flugprogramm  der Hobbyklasse ist ein Flugprogramm,  bei dem die Flugfigur in der Mitte geflogen werden. Jeweils etwa eine Sekunde An- und Abflug zählen mit zu der Figur. Die Kunstflugfigur muss nicht angesagt werden, sie ergibt sich aus dem Programmablauf. Die Wenden sind dem Piloten freigestellt.  

Bis zum Einflug in die erste Figur und nach der letzten Figur darf das Modell jedoch auch außerhalb des Fensters fliegen.

 

2. Gezogener Looping (gegen den Wind):

Das Modell fliegt aus der waagerechten Normalfluglage einen gezogenen Looping. Der Looping wird mit konstantem Radius geflogen.

 

3. Gerader Rückenflug mit ½-Rollen (mit dem Wind):

Das Modell rollt aus der waagerechten Normalfluglage um 180°, verharrt in der Rückenfluglage und rollt dann um weitere 180° in die Normalfluglage (Drehrichtung ist frei). Die Rückenflugphase soll 3-5 Sekunden betragen. Die Rückenflugphase muss symmetrisch im Zentrum

liegen.

 

4. Dreieck mit Rolle (gegen den Wind):

Das Modell wird aus der waagerechten Normalfluglage mit

einem 1/8-Looping in einen 45°-Steigflug gezogen, fliegt eine Strecke und wird dann mit einem 3/8-Looping in den waagerechten Rückenflug gezogen. Das Modell fliegt nun eine

Strecke im Rückenflug, macht eine ganze Rolle, fliegt eine weitere gleich lange Strecke im Rückenflug und wird mit einem weiteren 3/8-Looping in einen 45°-Sinkflug gezogen. Der Sinkflug ist so lang wie der vorausgegangene Steigflug.

Anschließend wird das Modell mit einem weiteren 1/8-Looping in den waagerechten Normalflug gezogen.

Die Schenkel des Dreiecks müssen gleich lang und alle Teilloopings mit gleichem Radius geflogen werden. Die Rolle muss in der Mitte der Rückenflugstrecke liegen.


 

5. Kubanische acht mit 1/2-Rollen (mit dem Wind):

Das Modell wird aus dem waagerechten Normalflug

gezogen und fliegt einen 5/8-Innenlooping. Unter 45° im Rückenflug fliegt das Modell eine 1/2-Rolle und danach einen 3/4-Innenlooping bis zum 45°-Sinkflug in Rückenlage. Es fliegt dann eine zweite 1/2-Rolle und wird anschließend mit einem 1/8-Looping in den waagerechten Flug gezogen.

Vor und nach den 1/2-Rollen sind gerade Strecken in der jeweiligen Fluglage zu fliegen. Die 1/2-Rollen müssen in der Mitte der 45°-Strecken und in der Mitte liegen. Alle Teilloopings sind mit dem gleichen Radius zu fliegen.

 

6. Turn (in Flugrichtung) mit 1/4-Rollen auf - und abwärts (Ausflug in

Normallage) (gegen den Wind):

Das Modell wird aus dem waagerechten Normalflug mit einem 1/4- Looping in den senkrechten Steigflug gezogen, fliegt eine 1/4-Rolle und macht anschließend einen 180°-Turn in Flugrichtung. Anschließend fliegt es noch eine 1/4-Rolle und wird danach wieder mit einem 1/4- Looping in den waagerechten Flug gezogen (Ausflug in Normallage).

Die geraden Strecken vor und nach den 1/4-Rollen müssen gleich lang und die Teilloopings  im Ein- und Ausflug müssen den gleichen Radius haben. Der Turn ist in der Mitte zu fliegen. Wird der Turn gekippt, so erfolgt eine „Nullwertung“ der gesamten Figur.

 

7. 4-Punkt-Rolle (mit dem Wind):

Das Modell rollt aus dem waagerechten Normalflug um

360° rechts oder links. Nach jeweils 90° verharrt es. Bei jedem Verharren ist der Flügel parallel oder senkrecht zum Horizont.

Die einzelnen Abschnitte müssen gleich lang und die Rollgeschwindigkeit konstant sein. Die Rückenfluglage muss im Zentrum liegen.

 

8. Gedrückter Looping mit 1/2-Rollen (gegen den Wind):

Das Modell rollt aus der waagerechten Normalfluglage um 180°, verharrt kurz in der Rückenfluglage und wird in einen Außenlooping gedrückt. Anschließend verharrt es kurz in der Rückenfluglage und rollt um 180° zurück in den waagerechten Normalflug.

Die Rückenflugstrecken vor und nach dem Looping müssen gleich lang sein. Der Looping ist symmetrisch zur Mitte zu fliegen.

 

9. Rolle, Rolle entgegengesetzt (mit dem Wind):

Das Modell  rollt aus der waagerechten Normalfluglage um 360° und rollt dann anschließend 360° in der entgegengesetzten Drehrichtung zurück in die waagerechte Normalfluglage. Zwischen den beiden Rollen liegt eine sichtbare Strecke in Normalfluglage, die in der Mitte liegen muss.